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Über Gogh Surround...
Das Studio wurde Mitte der neunziger Jahre als Plattform für die Konzeption und Realisierung von Audioproduktionen zeitgenössischer Musik und für elektroakustische Experimente gegründet.
Seither konzentrieren wir unsere Arbeit auf Bereiche wie Surroundproduktion, Surround-Liveproduktion, interaktive Studioproduktion (das Studio als Instrument) und Klanginstallationen. Wichtige Erfahrungen konnten wir in Projekten mit Ruth Berghaus, Maxim Dessau, Daniele Abbado, Andreas Morell, Peter Greenaway und Robert Wilson und auf verschiedenen Festivals zeitgenössischer Musik, wie Donaueschinger Musiktage, Berliner Festwochen, Münchener Biennale, Triennale Köln, Wittener Tage für Neue Musik, Schleswig Holstein Festival, Pro Musica Nova Bremen, Teatro Lirico Sperimentale Spoleto (lt.), Almeida Summer Festival, Pariser Herbst, Biennale Prag, art musica Brüssel, u.a. sammeln. In Vorbereitung... 2013 07. März 2013 Gastspiel Biennale Salzburg Kalkwerk ein MusikTheaterprojekt nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Bernhard in Zusammenarbeit mit Parallelaktion Inszenierung: Albert Lang Soundkonzeption und Produktion: Torsten Ottersberg GOGH smp 08. März 2013 Uraufführung/Auftragskomposition der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg SehnSuchtMEER oder Vom Fliegenden Holländer Oper nach dem „Fliegenden Holländer“ von Heinrich Heine und Richard Wagner Libretto von Stefanie Wördemann mit Texten von Heinrich Heine, Richard Wagner, Mathilde Wesendonck, Hans Christian Andersen und Helmut Oehring Inszenierung: Claus Guth, Ausstattung: Christian Schmidt, Soundproduktion:Torsten Ottersberg Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Das „stille Traumland“ sei in Bewegung geraten. Heinrich Heine mochte es nicht glauben, als er 1832 von Paris aus sich der Verschlafenheit seiner heimatlichen Lande erinnerte, wo es bis auf wenige frühkapitalistische Regungen wie im bergischen Wuppertal bislang recht rückständig zugegangen war. Inzwischen schienen auch die Deutschen wirtschaftlich wie politisch um ihren Schlaf gebracht, nicht aber um ihre Träume. An den in Rauch und Dampf urbane Gestalt annehmenden deutschen Landschaften segelten Fliegende Holländer auf dramatischer Heilssuche vorbei, hier gingen Meerjungfrauen an Land, um ihre Fischleiber und betörenden Stimmen gegen eine befremdliche Sprachlosigkeit einzutauschen, während kunstsinnige Kaufmannsgattinnen sich weltvergessen dem Treibhaus ihrer ehebrecherischen Gefühle hingaben. „SehnSuchtMEER oder Vom Fliegenden Holländer“ nennt Helmut Oehring sein nunmehr 23. Bühnenprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Claus Guth entsteht und die Reihe der Uraufführungen an der Deutschen Oper am Rhein mit besonderem Blick auf das Wagner-Jahr 2013 fortsetzt. Heinrich Heines „Memoiren des Herrn Schnabelewopski“, Richard Wagners davon inspirierter „Fliegender Holländer“, Hans Christian Andersens Kunstmärchen „Die kleine Meerjungfrau“ und die von Wagner vertonten Gedichte der Unternehmergattin Mathilde Wesendonck sind die Motivstränge, die der Komponist Oehring und seine Librettistin Stefanie Wördemann als Sehnsuchtspotentiale miteinander verzahnen und durch gesungene, erzählende und gebärdende Ausdrucksformen neu aufladen. 16. Juni 2013 Premiere FAIRY QUEEN oder Schreie und Flüstern einer Sommernacht Eine Oper mit Musik von Henry Purcell auf ein Libretto von Stefanie Wördemann nach Filmerzählungen von Ingmar Bergmann und mit Gedichten von William Shakespeare und Helmut Oehring Musikalische Leitung: Michael Boder Inszenierung: Claus Guth Bühne und Kostüme: Christian Schmidt Choreographie: Ramses Sigl - tbc Zuspiel/Klangregie: Torsten Ottersberg Countertenor: Bejun Mehta Sopran: Marlis Petersen Mezzosopran: Tanja Baumgartner Tenor: Topi Lehtipuu Bass-Bariton: Roman Trekel Gebärden-Solistin: Christina Schönfeld Gebärden-Solistin II: N.N. Gebärden-Solistin III: N.N. Schauspieler I–IV: Ulrich Matthes, N.N. Solo E-Gitarre: Jörg Wilkendorf Solo Konzertgitarre: Daniel Göritz Solo Kontrabass: Matthias Bauer 2 Tänzer: Uli Kirsch, N.N. Staatskapelle Berlin, Staatsopernchor, Akademie für Alte Musik, Leitung: Benjamin Bale Staatsoper Unter den Linden im Schillertheater Berlin |
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