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SEID WAS IHR WOLLT Tod und Vergänglichkeit • Liebe und Hass • Hunger und Armut • Biederkeit und Laster • Exzesse • der Mensch • und ein Poet... Premiere live am 17. Mai 2007 in der “WABE” Berlin Tonregie | Sounddesign: Torsten Ottersberg | goghsurround Keine Klangcollagen, sondern Kompositionen für 13 Balladen bilden das musikalische Gerüst der Performance. Die Musiker spielen live zur rhythmischen und sprachlichen Interpretation Klaus Kinskis, wobei der Fluss der Worte nicht manipuliert wird, er verbleibt in seinem Original und wirkt mit der Musik wie ein "liedhafter" Sprechgesang. Progressive Rock, Ambient, Tango, Electronic und deren experimentelle Interpretationen erzeugen Grundstimmungen, die das umfangreiche und vielseitige Textspektrum inhaltlich unterstützen. Die über 500 Jahre alten Texte Francois Villons, eines "Fanatikers der absoluten Unabhängigkeit", in einer Nachdichtung des Emigranten Paul Zech und der Interpretation des Exzentrikers Klaus Kinski beschreiben aktueller denn je das Wechselspiel vom Rand der Gesellschaft in ihr Innerstes. Die Musik spielt hier nicht die Rolle des Transportmittels, sie steht für die Utopie. Sie ermöglicht durch den ihr eigenen Ausdruck eine respektvolle Kollaboration von Randgestalten, Andersdenkenden und Unabhängigkeitsfanatikern. In seinem medialen Konzept, im Umgang mit Geschichte und Gegenwart, der Aktualisierung von Wort, Musik und Bild, stellt das Projekt SEID WAS IHR WOLLT einen Kontrast zum medialen Rauschen und zur konformistischen Akzeptanz des verbreiteten Fortschrittglaubens dar. Die Band: Christian Pietzsch: Komposition, Elektrosounds („Mixed Pickles“, „Nilsson“, „Tabula Rasa“, Produzent und Komponist) Delle Kriese: Schlagzeug („Passion“, „Jonathan Blues Band“, „Rio Reiser“ uva., derzeit „Klaus Renft Combo“, Autor und Historiker) Zinnober: Elektrogitarre („Killed On X-Mas“, „Thron“, „Huckstorf Bande“, derzeit „Zinnober“, Musiker) Stefan Pietzsch: Elektrobass/Elektrocello („Mixed Pickles“, „Uhlmans“, „Tabula Rasa“, derzeit „Pharao“, „Rotorphon“, Musiker) und als Gäste: Jörg Vollerthun | Posaune Berangere Palix | Gesang [www.seid-was-ihr-wollt.de]
EXPO 2000 - Deutscher Pavillon: von Helmut Oehring und Iris ter Schiphorst Uraufführung Auftragswerk des Deutschen Pavillons Konzeption und Leitung: Alicja Mounk Dramaturgie: Regine Elzenheimer Projektbetreuung: Daniel Rötting Musik, Texte und Idee: Helmut Oehring und Iris ter Schiphorst Musikalische Leitung: Christian Hommel Lichtinstallation: Lutz Deppe Grafik/Projektionen: Hagen Klennert Ton- und Zuspielregie/Surround-Effekte: Helmut Oehring, Torsten Ottersberg, Iris ter Schiphorst Sample-Programmierung: Iris ter Schiphorst Surround-Sound-Konzeption: Gogh s.m.p. (Torsten Ottersberg) Produktion der Surround-Zuspiele: Oehring/Ottersberg/ter Schiphorst im Studio Gogh s.m.p. RSP Circle-Surround eingetragenes Warenzeichen der Rocktron Cooperation Technische Assistenz Gogh s.m.p.: Ina Herold Gebärden-Dolmetscher: Uwe Schönfeld mit Daniel Göritz, Loré Lixenberg, Arno Raunig, Christina Schönfeld, Jörg Wilkendorf und dem ENSEMBLE AVENTURE Mit jeweils unterschiedlichen Hintergründen versuchten die Komponisten Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring in bisherigen gemeinsamen Arbeiten, sich der Möglichkeit von Kommunikation zu nähern. Oehring, der über die Gehörlosigkeit der Eltern für die visuelle Dimension der Sprache besonders sensibilisiert wurde und Iris ter Schiphorst, die aus der Beschäftigung mit der Literatur des 20. Jahrhundert, Schrift und Bild als zwei sich gegenseitig erhellende Medien verstand, fanden einen neuen Modus der Verständigung, indem Gebärdensprache Eingang in ihre Musik gefunden hat. Mit ihr entstanden Bilder, die verbal nur schwer zu fassen waren. "Der Ort ist nicht der Ort" zeugte auf überraschend plausible Weise davon, wie sich Gebärdensprache in das Medium der Klangsprache transferieren ließ. Ein Seh- und Hörspiel mit stetigen Ortswechseln, der Sehnsucht nach Verständlichkeit und dem Wiederfinden in einer Umgebung, die durch Missverständnisse und Kontinuitätsbrüche zum Unort wird, wurde als Uraufführung vorgestellt. format 5 - Signaturen elektronischer Klangkunst singuhr - hörgalerie in parochial 20.06. - 22.07.2001 KLANGINSTALLATIONEN ![]() Installationsprojekt Parochialkirche Zur Vergrößerung des Projektsheets auf das Bild klicken (I) chill-out & patterns - Klanginstallationen im Raum Container-Klanginstallation im öffentlichen Raum Bruce Odland (USA) + Sam Auinger (A) BOX 30/70 Klanginstallationen in der Parochialkirche Geert-Jan Hobijn (NL) / Pedro Bericat (E) mono erosive surround - Klanginstallation Phill Niblock (USA) Light / Sound Patterns - Video-Klang-Installation Konzerte und Performances in der Parochialkirche (II) tools - Apparate und Instrumente THE USER Symphony for dot matrix printers + SILOPHONE Thomas McIntosh (CAN) + Emmanuel Madan (CAN) (III) spheres - Architekturen und Athmosphären Dick Raaijmakers (NL): Konzerte und Performances für Klänge, Bilder und Performer DOCK//BERLIN : champ d'action, Antwerpen + KNM Berlin UA von Berliner Theorie Sam Auinger (A) + Rupert Huber (A) - electronics Mark Trayle (USA) True North für wanderndes Quartett u. live-Elektronik, KNM Berlin UA von Ryoji Ikeda (J) - electronics (IV) crystals - Minimalistische Strukturen in Klang und Bild UA von Carsten Nicolai (D): crystal.s - Raumklangkonstruktion UA von KOMET Frank Bretschneider (D) - electronics Steve Reich (USA) Different Trains für Streichquartett und Tonband KAIROS-Quartett Berlin Helmut Oehring / Iris ter Schiphorst (D) Mischwesen für 1 Solistin, 3 Trompeten, Keyboard, live-Elektronik und Dirigenten Christina Schönfeld, Bill Foreman, Michael Groß, Ulf Behrens, Christoph Grund, Roland Kluttig David Behrman (USA) Runthrough for 4 players Fassung von Mark Trayle (USA) UA von SIGNAL Olaf Bender (D), Frank Bretschneider (D), Carsten Nicolai (D) - electronics (V) electronics - Codes experimenteller elektroakustischer Musik UA von MONOLAKE Robert Henke (D) - electronics UA von Christina Kubisch (D) monochrom für vier Instrumente und Trautonium KNM Berlin und elektronisches Studio der TU Berlin Max Brand (A) Die Astronauten für Tonband Patrick Pulsinger (A) + Erdem Tunakan (A) in memorian Max Brand UA von Golden Tone Christian Fennesz (A), zeitblom (D), Lillevän (D) Wolfgang Mitterer (A): radio fractal / beat music / chill out (II) für 3 Instrumentalsolisten, 3 DJ's, Tonband und live-Elektronik John Schröder (e-guitar), Rudi Mahal (bass-clarinet), Herbert Reisinger (drums), Christian Fennesz (electronics), Patrick Pulsinger (electronics), Erdem Tunakan (electronics,turn tables), Wolfgang Mitterer (electronics, composition). Informationen im world wide web: [www.format5.de] [www.singuhr.de] [www.staalplaat.com] [www.silophone.net] [www.raster-noton.de] [www.monolake.de] [www.mego.at] www.knm.de] [www.zeitblom.de] Weitere Zusammenarbeit (nicht realisierte Projekte) 100 objects represent the world Musik: H.Oehring Regie: P.Greenaway, Salzburger Festspiele 1997 Dantons Tod Musik: H.Oehring Regie: R.Wilson Salzburger Festspiele 1998 Modules Musik: H.Oehring Choreographie: E.Lock Saitama Arts Theater Tokyo |