sound design for cinema

Pausenfilm

Die Filmemacher Thomas Schadt und Thomas Keller haben die Pausengewohnheiten ihrer Mitmenschen beobachtet - und eine Studie über das Pausenmachen vorgelegt. Pausen sind Momente des Stillstands, Augenblicke des Innehaltens in Beruf und Alltag.
Für das Sounddesigm des Films war GOGHSURROUND verantwortlich.




Berlin-Symphonie einer Großstadt



Regie: Thomas Schadt
Musik: Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring
Remake des Filmklassikers mit Live-Orchester 2002, Deutsche Staatsoper Berlin I/2002,
Produktion: UFA

Der neue Film verleugnet sein Vorbild nicht. Wie 1927 handelt es sich um ein Gesamtkunstwerk aus Bild und Ton, um einen Stummfilm, in Schwarzweiß gedreht; Rahmen der Handlung ist ein sommerlicher Tag in der Metropole Berlin.

Und doch, sagt Regisseur Thomas Schadt, handelt es sich um eine Neuinterpretation, nicht um ein Remake: "Von der ersten Sekunde wird klar sein: Stadt ist nicht die Stadt vor 75 Jahren. Und Berlin ist schon gar nicht das Berlin vor 75 Jahren."

Die Spuren der Geschichte haben sich tief in das Gesicht der Stadt eingegraben, sie sind wichtige Bausteine der neu entstandenen Sinfonie. Einen Berlin-Film, der nur an der Gegenwart interessiert ist, kann man heute nicht mehr machen.

Auch die Art, Filme zu machen, ist nicht mehr dieselbe. Was in den 20er Jahren Avantgarde war - schnelle Schnitte, mit Musik unterlegte Dokumentarbilder - ist heute filmische Massenware.

Thomas Schadt hat die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen: Lange Einstellungen, langsame Schnitte. Eine auf die Grundlagen reduzierte Filmästhetik, Verzicht auf Effekte, keine Videoästhetik, kein Schnickschnack.

Allerdings: Auch die neue "Sinfonie" will wieder von der Atmosphäre einer Großstadt erzählen. Welche andere deutsche Stadt wäre dafür geeignet? Thomas Schadt, selber seit 20 Jahren Berliner, sagt: "Mein Motiv ist die 'Stadt' und die einzige Stadt, in der man dieses Motiv mit all seinen Facetten finden kann, ist Berlin."

100 Tage sind Regisseur Thomas Schadt und sein Assistent Thomas Keller mit ihrer Materialkarre - auf den beziehungsreichen Namen "Walter" getauft - durch die Stadt gezogen und haben Material mitgebracht. Währenddessen arbeiteten die Komponisten an ihrem Werk, die Ergebnisse wurden ständig ausgetauscht und diskutiert.

So ist der neue Film, 75 Minuten lang, ein gemeinsames Werk geworden von Thomas Schadt, dem Komponistenduo Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring, aber auch Walter Ruttmann: Man kann, meint Schadt, einen solchen Film nicht gegen Ruttmann machen, nur mit ihm.

So war der Regisseur der ersten "Sinfonie" auch während der Arbeit am neuen Film stets präsent - nicht zuletzt als Namensgeber für die Sackkarre "Walter", mit der Schadt und Keller ihr schweres Gerät durch die Stadt transportierten, immer auf der Suche nach der richtigen Einstellung, dem gelungenen Bild.

[Webseite der UFA besuchen]
[www.sinfonie-einer-grossstadt.de]

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DISBELIEF
U.S.A./Russia |105 Minutes, color



Director: Andrei Nekrasov
Producer: Olga Konskaia
Cinematographer: Alexander Petrovsky
Editor: Andrei Nekrasov
Composer: Natalia Osternkorn
Sound: goghsurround, Torsten Ottersberg
Researchers: Olga Konskaia, Andrei Nekrasov

A fatal bomb blast in a Moscow apartment building ignites a fury of questions about terrorism, shadow politics, and post-Soviet intrigue in Andrei Nekrasov's astonishing Disbelief--a film as much about the high art of high-level deception as it is about violence and sabotage. The September 9, 1999, bombing of a nine-story working-class apartment complex was quickly blamed as the work of Chechnyan terrorists. But was it? Or did Russian authorities deflect their own culpability in the apartment bombing to the Chechnyans to heighten national fear and hysteria and justify their subsequent massive military attacks on the Chechnyan state?

Screenshots der Protools Sessions für den Film:







Zum Vergrößern der Screenshots auf die Bilder klicken...

Deploying all the suspense and drama of a sophisticated murder mystery, Nekrasov mines the ambiguous facts and amorphous assumptions surrounding what was, at the very least, a human tragedy and, at most, an act of calculated mayhem. With riveting visual material and a sensational original score, Nekrasov has created one of the most compelling and captivating films of the year.
Diane Weyermann

[www.disbelief-film.com]

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Bayerischer Rundfunk / Wergo

B.O.A. Videofilmkunst:
Musica viva
forum der gegenwartsmusik

Helmut Oehring
Weit auseinanderliegende Tage




Musik von Helmut Oehring
Aufgeführt vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Martyn Brabbins, Ingo Metzmacher
Filme von Peider A. Defilla

Surround-Mastering: GOGH smp/ T.Ottersberg